Die Amokjagd

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Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Di 08 Dez 2015, 19:13

Titel: Amokjagd

Ort (zu Beginn): USA > Vermont > New Hampshire > Burlington

Zeit: In der Gegenwart

Handlung:
Nicht immer herrscht Recht und Ordnung. Diebe, Stalker, Mörder, sie alle leben unter uns; in unserem Heimatland, in unserer Stadt… in unserer Nachbarschaft. Jeder hütet ein dunkles Geheimnis, welches er bis ins Grab tragen würde.
So auch das junge Ehepaar in Burlington. Doch leider sind sie nicht die Einzigen, die von ihrer Tat wissen. Ein Jemand beobachtete sie und wird damit zu einer tragenden Rolle in ihrem Leben und in dem anderer Personen. Denn fasziniert und inspiriert von der grausigen Tat des Paares beginnt dieser gewisse Jemand seine kranke Leidenschaft auszuleben. Eine Amokjagd beginnt…

Tragende Rollen:
Die Eheleute (Mann/Frau)
Der Jemand/“Jäger“
Die Ex-Freundin des Jemand

Nebenstehende Rollen:
Inspektor(-in)
Polizisten
Einzelne Opfer

„Spiel“-Regeln:
- Direkte Rede mit “ kennzeichnen
- Gedanken mit * kennzeichnen
- Texte, die mit der Handlung nichts zu tun haben, mit // kennzeichnen
- Es gibt keine Vorgaben für die Länge des Textes
- Die Texte sollten ihren Rollen zugeordnet werden können


Inspiriert von "Amokjagd", Jack Ketchum, 2008

Onee-chan

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Beitrag  Onee-chan am Di 08 Dez 2015, 19:14

// Die Charaktere können ohne weitere Umstände unter das Thema eingefügt werden

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Di 08 Dez 2015, 21:54

Name: Kiara Simpson
Alter: 19 (geworden)
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Winooski, Vermont

Charakter Allgemein: Kiara ist ein echtes Energiebündel mit einem sehr gesunden Selbstbewusstsein. Ein wichtiges Erkennungszeichen ist ihr ständiges Grinsen oder Lächeln, dass sie auch in den Variationen 'frech', 'ironisch', 'süffisant', und 'amüsiert beherrscht. Sie macht gerne Scherze, beherrscht Ironie sowie Sarkasmus und nimmt vieles mit Humor. Außerdem sagt sie jeden ihre Meinung oder redet einfach darauf los ohne groß darüber nachzudenken, das betrifft auch ihre Taten. 'Erst denken, dann handeln' ist ihr fremd, sie ist auch ein absolut spontaner, verrückter Mensch. Sie wirkt oft aufgedreht ist etwas naiv und Höflichkeit... naja sie bemüht sich. Sie ist sehr dickköpfig und stur, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie das auch durch. Es gibt aber auch die sensible, zerbrechliche Seite, welche nur dann auftritt, wenn Irgendetwas sie wirklich berührt. ängstigt oder aufwühlt. Das heißt sie kann auch mal heulen oder schreien. Das macht sie übrigens auch ziemlich gerne, aus einer Mücke einen Elefanten.
Stärken/Vorlieben: Kiara liebt Sport. sie ist gerne aktiv und bewegt sich. Dem Sport verdankt sie sicher auch ihre gute Figur. Trotzdem ist sie auch eine ziemliche Genießerin was Essen angeht, sie liebt gutes Essen und hat immer Hunger. Ihre Lieblingsjahreszeit ist der Sommer, dann wenn es richtig warm ist, alles blüht und die Sonne den ganzen Tag scheint. Kiara liebt das Licht, für sie muss einfach immer alles hell erleuchtet und offen sein. Kiara ist eine sehr gute Sängerin, sie schreibt auch das ein oder andere Lied selbst und da jede Sängerin auch mindestens ein Instrument spielen können sollte, kann sie Gitarre spielen. Sie liebt es zu lachen und einfach fröhlich durchs Leben zu gehen.
Schwächen/Abneigungen: Kiara hasst die Dunkelheit, sie sieht einfach gerne was vor ihrer nasse passiert und die Schwärze der Dunkelheit macht ihr einfach Angst. Sie mag keine engen oder verschlossenen Räume, sie ist nicht gerne eingesperrt. Was sie auch überhaupt nicht leiden kann ist Regen, Schnee und Kälte. Kiara hasst es durch den Regen nass zu werden oder zu frieren. Sie kann auch nicht wirklich gut zuhören, obwohl sie sich alle Mühe gibt, dafür ist sie aber einfach zu hibbelig. Sie ist wegen des Sports ziemlich schlank und daher auch wehrlos, das nervt sie manchmal.

Aussehen: Kiara


Zuletzt von Selina G am Mi 09 Dez 2015, 21:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Selina G

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 16:18

Profil – Der Jemand/“Jäger“

Name: Hoyer
Vorname: Leonard
Kürzel: Leo
Alter: 23 Jahre
Wohnort: Winooski, Vermont

Persönlichkeit: Leo ist sehr direkt und hält sich mit seiner Meinung selten zurück. Er weiß aber dennoch vom richtigen Timing und seine Worte klar einzusetzen. Äußerlich stellt er eine ruhige Person dar und wirkt oftmals sehr entspannt, auch wenn er innerlich vor Wut kochen mag. Leo hütet ein ganz dunkles Geheimnis: Er würde selbst gerne einmal eine Person umbringen. Woher er diese Sehnsucht hat, weiß er selbst nicht einzuordnen, aber er sieht sich auf keinen Fall als "krank" an.

Vorliebe(n): Leo mag es neue Menschen kennenzulernen, vor allem die ihn interessieren, um die richtige Gesellschaft für seine Person zu finden. Bis jetzt war Leo immer erfolglos geblieben. Er führt auf Grund der Tatsache, dass viele Menschen in seinen Augen keinen Sinn von Gemeinschaft haben, gerne seine „Liste“, die für die folgende Amokjagd noch wichtig sein wird. Er hegt ein großes Interesse für den Tod.

Abneigung(en): Er hasst Menschen, die ihn enttäuschen oder in irgendeiner Weise verärgern. Sie bekommen einen ganz besonderen Platz bei ihm.

Aussehen: Leonard

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 16:31

Profil – Die Ehefrau

(Geburts-)Name: Bretter
Vorname: Annekatrin
Kürzel: Anne
Alter: 32 Jahre
Wohnort: Burlington, Vermont

Persönlichkeit: Anne ist eine reizende, liebevolle, kinder- und tierliebe Frau. Sie verteilt gerne und viel Liebe und fühlt sich für jedes Entgegenkommen geehrt und dankbar. In ihrem Job als Rechtsanwältin muss sie strikt und konsequent sein und ist während der Arbeit strebsam und behält ihr Ziel fest im Auge, denn das Gefühl des Erfolgs ist eines ihrer liebsten Gefühle. So kann sie sich als Rolle der Frau stark und anderen überlegen fühlen. Anne mag zwar ein braves Äußerliches haben, aber in ihr ruht ein kleiner Teufel, der manchmal in Situationen, in denen sie Stress, Bedrängen oder Scham empfindet, zum Vorschein kommt.

Vorliebe(n): Sie geht gerne in die Natur, um sich von dem Alltag zu erholen. Sie reist gerne, besonders in die Berge und verbringt dort ein romantisches Beisammensein mit ihrem Ehemann. Sie liebt es bei ihm zu sein und sich fallen zu lassen. Von Naschwerk kann Anne nicht die Finger lassen, denn der Nachtisch gehört für sie zum Highlight eines jeden Essens.

Abneigung(en): Anne mag keine Menschen, die planlos durch die Welt gehen und kein klares Ziel vor Augen haben, und verschwenderisch mit ihrem Leben umgehen. Außerdem hasst sie es, wenn eine Person eine geniale Idee ablehnt und nur starr auf der eigenen verharrt.

Aussehen: Annekatrin

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 19:01

Name: Zachary Johnson
Alter: 34
Geschlecht: männlich
Wohnort: Burlington, Vermont

Charakter Allgemein: Zachary ist ein ziemlich ausgeglichener, ruhiger Mensch. Fast nichts kann ihn auf die Palme bringen. Er hasst Stress. Er ist ein talentierter Makler, der viel Geld verdient und dessen Zukunft schon genau geplant ist. Er liebt es Dinge zu planen und ist nicht sehr spontan. Er bleibt in jeder Situation relaxed und behält immer einen klaren Kopf außer natürlich in Extremsituationen aber wer würde da schon ruhig bleiben? Zachary ist sehr hilfsbereit und ein guter Zuhörer, wahrscheinlich weil er selbst nicht viel redet. Er hasst auch Streit, sodass er sich bei Meinungsverschiedenheiten lieber unterordnet oder zurückzieht.
Stärken/Vorlieben: Zachary reist gerne, wobei er das Anfangs gehasst hat. Wahrscheinlich liebt er es jetzt, weil er mit Anne sehr viel reist. Meistens geht es in die Berge zu seiner Lieblingsbeschäftigung. Er liebt wandern und klettern. Immer wenn sie in die Berge fahren macht Zachary große Touren die manchmal sogar länger als einen Tag dauern. Zachary kann auch nie genug von Annekatrins Essen haben, sie kocht ausgezeichnet, findet er zumindest. Überhaupt kann er einfach nicht mehr ohne seine Ehefrau, die beiden haben sich gesucht und gefunden.
Schwächen/Abneigungen: Zachary hasst Leute, die nicht auf ihre Gesundheit oder ihr Äußeres achten, außerdem hasst er kriminelle, böse Menschen. Streit, Mobbing, Körperverletzung, das mag er alles gar nicht und da kann es auch Mal vorkommen, dass er die Beherrschung verliert, vorallem wenn irgendjemand etwas gegen seine Frau sagt.

Aussehen: Zachary

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 19:08

// Dann haben wir ja jetzt alle wichtigen Charaktere beisammen ^^
Wollen wir dann auch gleich anfangen?

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 19:11

// Gerne Smile Ich muss zwar nebenbei noch tausend andere Sachen machen aber ja, sehr gerne Smile

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 19:12

// Alles in Ordnung. Nur noch kurze organisatorische Dinge:
- Welche Tageszeit haben wir?
- Wo sind wir?
- Wann spielt es sich ab? (vor dem Mord oder schon danach?)

Onee-chan

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 19:17

// Tageszeit vielleicht 16:00
Wo? Naja Kiara vlt in einem Park mit Freunden und die Eheleute im Haus oder Garten
Wann musst du entscheiden

Selina G

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 19:19

// Beginnen wir danach. Würde mir jetzt leichter fallen. Ich schreibe mal etwas nieder.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 19:29

// Okay super. Aber nicht wundern wenn ich nicht gleich zurückschreibe^^ Muss für Arbeit und Schule noch was machen und mich auf morgen vorbereiten und mein Freund kommt auch irgendwann noch kurz vorbei und und und... Very Happy
Ich muss morgen von halb 8 früh bis halb 12 Nachts arbeiten Neutral

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 19:38

Annekatrin

Schweigend sitze ich auf unserer edlen, roten Ledercouch. Ich fand diese eigentlich schon immer etwas zu pompös für unser Wohnzimmer, doch es war damals im Möbelhaus das einzige Modell gewesen, dass gut mit den Eichenholzmöbeln harmoniert. Ein schweres Regal, gefüllt mit Büchern verschiedener Schriftsteller und Genre, sowie Akten meiner Arbeit, steht zu meiner linken Seite. Durch das große Fenster von der Straßenseite scheint die Nachmittagssonne und wirft lange Schatten ins offenen Wohnzimmer. Vor meinen Füßen steht der Glastisch, schlicht, dekoriert mit einer violetten Orchidee. Ich nehme das Glas Wasser von der Platte in die Hand und trinke einen Schluck daraus. Meine Kehle ist trocken und fühlt sich zugeschnürt an. Innerlich fühle ich mich ruhig, doch äußerlich muss ich das Gegenteil ausstrahlen.
In meinem Kopf wechseln Bilder wie bei einer Diashow. Zwischendurch mal ein paar Sekunden langes Video, eine Erinnerung an heute Mittag.
Es war gegen 11 Uhr gewesen als wir meinen Exmann bei seinem fast täglichen Spaziergang abgefangen und ohne weitere Vorwarnungen entführt hatten. Weit waren wir gefahren - bis zum Fuß des Berges, wo wir sonst immer wandern gingen. Ich weiß nicht, ob ich dort jemals wieder hingehen könnte. Es war furchtbar gewesen, aber auch notwendig. Anders hätte ich diesen Kerl niemals loswerden können.
*Es gab keinen Ausweg mehr. Es ist richtig so.*
Ich atme durch und stelle das Glas wieder weg. Die Dia geht weiter. Ein kurzer Clip in meinem Kopf: Ich nehme den Stein, der mir am nächsten lag und schlug damit auf ihn ein. Alles um meinem Mann zur Seite zu stehen. Es war meine Idee gewesen, da konnte ich nicht tatenlos rumstehen.
*Warum...*
Ich reibe mit der Hand über meine Stirn und sehe von der Couch aus dem Fenster. Draußen ist es ruhig.
"Ob jemand etwas mitbekommen hat", frage ich leise als könnte uns jemand anderes hören.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 19:48

// Wir bräuchten auch ein genaues Datum mit Wochentag^^ bitte

Zachary

Ich saß auf der gleichen Ledercouch, direkt neben meiner Frau. Beschützend und beruhigend hatte ich einen Arm um sie gelegt. Was heute Mittag passiert war, ging auch mir nicht aus dem Kopf, ich hatte einen menschen umgebracht, kaltblütig ermordet. Ich hatte es getan um Annekatrin zu beschützen, er hatte es verdient. Das redete ich mir zumindest ein. Auch ich sah aus dem Fenster, in diesem Teil von Burlington war nie viel los am Nachmittag, eigentlich zu jeder Tageszeit. "Niemand hat etwas mitbekommen, der Ort war viel zu versteckt." *Es darf ihn nur niemand finden." Ich schluckte und sah ihr dann beruhigend in die Augen. "Niemand wird nach ihm suchen und du bist ihn los. Das war eine einmalige Sache."

Kiara
Wie fast jeden Nachmittag nach der Schule gingen wir in den Park. Ich ging auf das College of Sports, warum wusste ich selbst auch nicht genau, irgendwann war es nämlich auch zu viel des Guten. Sport war ja schön aber den ganzen Tag nichts anderes? Naja es gefiel mir wirklich. Ich hing mit 4 Jungs und 2 Mädchen auf der Liegewiese herum. Nur das wir nicht herumlagen. Wir hatten Boxen, genug zu trinken und Musik dabei, gerade hörten wir 'Sugar' von Robin Schulz und tanzten dazu. Wir mussten bis nächste Woche eine Choreo fertig haben und an dieser arbeiteten wir gerade, sie durfte nicht zu schwer aber auch nicht leicht sein. Mit Alkohol ließ es sich einfach besser tanzen und lachen. Wir lachten sehr viel und blödelten natürlich auch herum. Ein älteres Pärchen saß auf einer Bank, es waren dem Aussehen nach zu urteilen Rentner die auf die Siebzig zugingen. Sie beobachteten uns und lächelten.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 19:59

// Wird gemacht :)

17/06/15, Mittwoch

Annekatrin

Ich atmete tief ein und seufzte beim Ausatmen. Ich sah ihn an und versuchte mich zu einem matten Lächeln durchzudringen, doch war das in dieser Situation fast unmöglich gewesen.
"Ich hoffe so. Es wäre fatal, wenn ihn jemand finden würde."
Doch eigentlich müsste es unmöglich sein. Wie Zachary sagte, der Ort war zu weit von größeren Städten abgelegen und fast ausschließlich nur von Rentnern bewohnt. Wir hatten ihn in die reisenden Ströme des naheliegenden Flusses geschleppt und ließen ihn treiben. Es sähe also wie ein Wanderunfall aus. Er wollte etwas trinken, wurde aber von den Fluten davongetragen und ertrank.
Suchen würde ihn niemand, denn seine Familie lebte in Utah, weit weg von Burlington.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich zu so etwas fähig sei. Und das auch noch als Rechtsanwältin... Das werden sehr lange, schlaflose Nächte werden."

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 20:02

Zachary
Ich streichelte ihr sanft über die Schulter. "Ich werde dir beistehen mein Liebes, das weißt du doch." Wir saßen wieder schweigend da, man hörte nur das Ticken der Uhr, das in meinen Ohren immer lauter wurde. "Gehen wir doch etwas an die frische Luft. Ablenkung könnte von Vorteil sein denke ich." Ich stand auf und hielt ihr meine Hand hin. "Komm schon."

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 20:14

Annekatrin

Ich nahm noch einmal einen Schluck aus dem Glas ehe ich seine Hand nahm und mir von ihm auf die Füße helfen ließ.
"Du hast recht. Einigeln wird es nicht besser machen." Für uns galt es nun unser Leben so gut wie möglich ganz normal weiterzuleben. Nichts anmerken zu lassen, auch wenn es schwer fallen würde. Doch eine andere Option sah ich nicht.
Ich ging einen Schritt vor ihm zum Hausflur und nahm mir das Paar Schuhe, welches am Eingang stand, und schlüpfte hinein. Ich griff die Schlüssel und steckte sie mir in die Hosentasche.


Leonard

Ruhig saß ich an der Theke und beobachtete die Menschen um mich herum. Der Barkeeper bediente immer wieder neue Kundschaft oder war dabei die leeren Gläser der noch Anwesenden erneut aufzufüllen. Ein Murmeln umschwärmte mich. Ich versuchte einige der Gespräche aufzunehmen und lauschte in diesem Moment einem hitzigen Gespräch zwischen zwei jungen Frauen. Sie diskutierten die neue Sommermode aus: Rock oder doch lieber Shorts? Überdrüssiges Gerede meiner Ansicht nach. Ich rührte mit dem Strohhalm in meinem Getränk rum und lauschte darauf der Musik, die leise im Raum lief - ein Lied, das ich nicht sofort erkannte, mir aber bekannt vorkam.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 20:21

Zachary
Ich schlüpfte in meine Schuhe und warf mir die Jacke über die Schulter. Es war ein warmer Tag und es wehte nur ein lauer Wind, wahrscheinlich würde ich die Jacke gar nicht brauchen. Ich ließ meine Frau zuerst hinaus treten und schloss dann die Haustür hinter uns. "Wohin möchtest du gehen?" Fragte ich und nahm ihre Hand.

Kiara
Ich stand vor der Gruppe und startete das Lied neu. Ich war die Führung und Vortänzerin der Gruppe und musste ihnen nun die Choreo lernen und das, obwohl ich selbst noch nicht mal wirklich eine Choreographie hatte. Ich hatte es nur geschafft, mir den Anfang des Tanzes auszudenken, aber der war schwer genug. "Und los gehts. 1...2...3...4...5...6...7..8." Wir wiederholten die ersten 4 Takte immer wieder.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 20:32

Anne

Die frische Luft füllte meine Lungenflügel bis zum Rand und gab mir das Gefühl von Freiheit. Es war ein merkwürdig leichtes Gefühl, das durch meine Gliedmaßen strömte und mir ein Hauch von Stärke verabreichte. Im warmen Sonnenlicht vergaß ich für einen Bruchteil einer Sekunde, was an diesem Tag bereits geschehen war. Darauf kam die kalte Realität zurück und packte mich an den Schultern. Vergessen hätte zu einfach sein können.
"Wieso schlendern wir nicht ein wenig durch die Siedlung? Das Stadtinnere wäre mir jetzt zu turbulent", antwortete ich ihm.
Ich drückte seine Hand sanft und ging nahe neben ihm. So nahe, dass meine Schulter ein paar Mal seinen Oberarm streifte. Diese Nähe brauchte ich derzeit.


Leonard

Das Glas war leer und es gab keinen Grund mehr für mich in der Bar zu bleiben. Dass ich überhaupt zu so einer Uhrzeit schon in einer Bar gewesen war, war mehr als ungewöhnlich für mich. Das musste wohl einfach nur an der Tatsache liegen, dass ich eine sehr erfreuliche Bekanntschaft mit einem Paar gemacht hatte. Nun, ich kannte sie zwar noch nicht und sie mich nicht, aber das würde sich noch ändern. Zuerst musste ich das Nummernschild des Wagen ausfindig machen, mit dem sie die Szenerie verlassen hatten. Ich konnte es kaum noch abwarten und verließ meinen Platz.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 20:38

Kiara
Wir übten noch eine halbe Stunde, dann wurde es uns allen zu blöd und ich schaltete die Musik um. Wir setzten uns um die große Eiche herum, hörten Musik und redeten. Ich liebte solche Sommertage, überhaupt mochte ich mein Leben derzeit ziemlich gerne. Ich war single, jung und hatte einen tollen Freundeskreis. Alles war wunderbar in letzter Zeit.

Zachary
Ich wusste wie Anne sich fühlte, das war zu viel für sie gewesen. Es nahm auch mich unheimlich mit, doch das konnte ich nicht zeigen. Anne brauchte jetzt jemanden, der für sie da war und der ihr eine Stütze bot und ich war dieser jemand. Ich legte einen Arm um sie und schlenderte mit ihr die Straße hinab.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 20:47

Anne

Ich war bemüht eine sorglose Mimik aufzusetzen, entspannt zu wirken, doch mir kam das wie Maskerade vor oder als würde man eine Fratze ziehen. Ich ließ es also bleiben und versuchte lieber meine Gedanken aufzuhellen, denn so käme eventuell auch die gute Mimik zurück. Zudem bereitete ich so nur Sorgen und das wollte ich nicht. Ich verstand jede Bemühung mir zu Helfen zu würdigen, auch wenn es gerade sehr schwer fiel, doch ich war nicht die einzige Person gewesen, der es nicht sonderlich gut ging. Meinem Mann gegenüber war das nicht fair. Er hatte auch damit zu kämpfen.
"Ich denke, ich gehe trotzdem morgen zur Arbeit", sagte ich unvermittelt in die Stille zwischen uns, "Es ist besser, wenn wir so schnell wie möglich unseren normalen Alltag wieder aufnehmen. Dieses Ereignis darf uns nicht bestimmen."

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 21:02

//Kiara wohnt doch im selben Ort wie Leonard, dass sie sich zufällig mal über den Weg laufen können oder so.

Zachary
"Das ist eine sehr gute Idee. Wir sollten den Alltagstrott fortsetzen, sonst ist es zu auffällig." Wir bogen nach rechts ab in eine kleine Allee mit Kirschbäumen. "Auch wenn uns niemand gesehen hat. Wenn du nicht zur Arbeit kommst, werden sie sich fragen, was mit dir los ist."

Kiara
Ich stand auf und packte meine Sachen zusammen. Zuhause wartete noch eine unangefangene Projektarbeit und massenweise Hausaufgaben auf mich und ich wollte heute Abend noch einmal joggen gehen. Außerdem hatte mein Handy aufgegeben, der Akku war leer. "So ich pack's dann. Wir sehen uns morgen." Ich lächelte und winkte ihnen noch einmal zu, dann machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich musste laufen und das dauerte eine Viertelstunde, doch das war es Wert. Ich ging allein durch die engen Straßen und Gassen, hier kam mir fast nie jemand entgegen.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 21:16

// Ist gut.

Anne

Ich nickte zustimmend. "Genau. Und da ich unter allmöglichen Umständen immer auf Arbeit erscheine, wäre es nur um so auffälliger wenn ich nicht gehen würde."
Ich zog es jederzeit vor auf Arbeit zu gehen, egal was geschehen war. Statt mich in einer dunklen Ecke zu verkriechen und den Kummer in mich hineinzufressen, ging ich lieber arbeiten und vergaß so meine Sorgen. Es hielt zwar nicht den ganzen Tag an, aber in diesem Zeitraum ging es mir immer um einiges besser. Wahrscheinlich auch in solch einem Moment. Ich würde es noch sehen.
"Und du? sag, wie geht es dir gerade? Ich habe dich noch gar nicht danach gefragt." Fragend blickte ich zu ihm hoch. Die tiefe Sonne blendete mich von der Zeit, weshalb ich die Augen ein wenig zusammenkneifen musste.


Leonard

Mit Vorfreude ging ich die Hauptstraße entlang. Eigentlich wollte ich noch an diesem Tag das Nummernschild ausfindig machen, doch dafür war es schon zu spät geworden. Ich musste also meine Pläne auf den folgenden Tag verlegen, was mir eigentlich so gar nicht passte, da sich mir nun die Gelegenheit eröffnet hatte, endlich mal Leute zu treffen, die wie ich waren.
*Nein, sie sind nicht wie ich. Sie sind noch besser. Um einiges besser.*
Die Nummer des Autos hatte ich mir aufgeschrieben. Und da es ein sehr nobles Auto gewesen war, musste das Paar wohl in einer vornehmeren Gegend wohnen, in Burlington. Dort musste ich erst einmal hin, aber es war ja nur eine Stadt weiter gewesen. Nichts umständliches also.
Zufrieden malte ich mir die erste Begegnung im Kopf aus. In meinen Gedanken war es wundervoll.

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Selina G am Mi 09 Dez 2015, 21:25

Kiara
Ich bog in eine weitere Seitengasse ein und landete dann wieder auf der Hauptstraße, dieser musste ich noch ungefähr sieben Minuten lang folgen und dann noch nach links in eine Seitenstraße einbiegen. Dort stand ein großer Gebäudekomplex mit kleinen, bezahlbaren Wohnungen. Nach zwei Minuten kam mir wirklich jemand entgegen, nicht zu fassen. Hier war eigentlich nie etwas los. Ich sah den Typen aber erst einmal nur von weitem, dennoch kam er mir irgendwie bekannt vor. Ich zog die Jackenärmel über meine Hände.

Zachary
"Es geht mir den Umständen entsprechend Liebling. Ich habe das immerhin vorher auch noch nie gemacht und hatte es eigentlich auch nie vor zu machen. Aber die Lage war Ernst und für dich würde ich das immer wieder tun." Ich sah zu ihr nach unten und lächelte. "Es geht mir gut."

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Re: Die Amokjagd

Beitrag  Onee-chan am Mi 09 Dez 2015, 21:40

Leonard

Ich schmunzelte in mich hinein. Es kam mir immer noch vor wie in einem süßen Traum, in dem all die eigenen Wünsche verwirklicht wurden. Nur zeigte mir mein Traum noch nur den Anfang meiner langen Wunschliste. *Wenn ich diese Leute dann kennengelernt habe, gäbe es keinen Grund mehr mein Geheimnis für mich zu bewahren*, dachte ich mir und hätte gerne einen Freudensprung machen können. Doch ich war nicht alleine unterwegs. Ich musste noch meine Haltung bewahren, bis es so weit wäre.
Schon aus der Ferne erkannte ich, dass mir eine Frau entgegen kam. Doch die Gangart dieser Person erinnerte mich an jemand ganz gewissen. Erst beim Näherkommen erkannte ich auch das Gesicht aus der Entfernung.
*Sie.*


Anne

"Das beruhigt mich... irgendwie zumindest." So recht wusste ich keine Antwort und mir fiel auch kein Thema ein, über das man hätte jetzt dringend reden müssen. Ich fand auch keinen richtigen Anhaltspunkt; musste mich wohl noch erst einmal sortieren ehe ich wieder fähig war in ordentlichen Sätzen mit Zusammenhängen reden zu können.
Ich versuchte es dennoch, um die unerträgliche Stille zu brechen. "Ich liebe dich... Nicht für das, was du für mich opferst oder geopfert hast, sondern für deine Anwesenheit."

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